Das Projekt Hand in Hand

Im Alter möglichst lange in den eigenen vier Wänden bleiben, sich am Garten erfreuen, mit anderen etwas unternehmen – wollen wir das nicht alle? Aber was, wenn die Kräfte nachlassen, und wir die Arbeit nicht mehr bewältigen? Die Kinder wohnen vielleicht weit entfernt oder sind beruflich so sehr eingespannt, dass Hilfe nicht eingefordert werden kann. Und die Nachbarn, mit denen wir uns immer gegenseitig geholfen haben? Sind sie dann auch in einem Alter, in dem sie selber auf Hilfe angewiesen sind? 
Die demografische Entwicklung der Bevölkerung (immer mehr "Alte" immer weniger "Junge") stellt uns vor große Herausforderungen.

Bei der Lösung dieser Probleme wird in Zukunft neben professionellen Hilfen das bürgerschaftliche Engagement eine große Rolle spielen müssen, das steht fest.

In der Einheitsgemeinde Hohenhameln haben 8 Personen eine Initiative gegründet mit dem Ziel, unter dem Motto "Hand in Hand" den gemeinnützigen Verein "Generationenhilfe Börderegion e.V." zu gründen, der bürgerschaftliches Engagement vermittelt. In dem Verein können sich Mitglieder helfen lassen oder sich gegenseitig helfen. Unterstützung z. B. im Haushalt, im Garten, bei der Begleitung zu Ärzten oder zum Einkaufen erhalten hilfebedürftige Mitglieder zu günstigen Konditionen. Helfer werden überwiegend Frauen und Männer sein, die nicht mehr berufstätig sind, die aber ein interessantes, sinngebendes Betätigungsfeld suchen.
Die Helfer können das Entgelt beim Verein in ein Zeitguthaben umwandeln lassen, um später bei Bedarf selber entsprechende Hilfen abzurufen, oder sie lassen sich einen Teil des Geldes auszahlen, um ihre  Rente aufzustocken. Unter dem Namen "Seniorengenossenschaft" funktionieren bereits derartige Generationenhilfen in Deutschland mit großem Erfolg.