13.06.2017

 

Wir danken den drei Junior-Experten Robin, Denis und Amir für ihre Unterstützung. Während des gesamten Schuljahres 2016/17 waren sie zuverlässig alle 14 Tage dienstags im Mittelpunkt, um Senioren beim Umgang mit ihren Smartphones zu helfen. Nun ist ihre Schulzeit in Hohenhameln beendet. Wir wünschen ihnen für ihre Zukunft alles Gute.

 

Frühstücken mit Pastor Werner Bähr aus Mehrum

 

 

am Donnerstag, den 1. Juni 2017 zwischen 10 und 12 Uhr in der Begegnungsstätte „Mittelpunkt“

 

Beim Markttreff mit Frühstück haben die Bürgerinnen und Bürger am Donnerstag Gelegenheit bei  einer Tasse Kaffee mit Pastor Bähr, der für die Gemeinden Mehrum, Harber und auch Clauen zuständig ist, ins Gespräch zu kommen.  Jeder, der an einem zwanglosen Austausch interessiert ist, der Fragen, Wünsche, Anregungen vortragen möchte, ist herzlich eingeladen, ihn am 1. Juni m „Mittelpunkt“ zu treffen. Eine Anmeldung ist nicht nötig.

 

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Sturzprävention zu Hause

 

Ein Kursangebot der AOK Peine in der Begegnungsstätte "Mittelpunkt"

Termin: einmalig Montag, 29. Mai 2017, 17 bis ca. 19 Uhr

 

Bis ins hohe Alter fit und von Stürzen und Verletzungen verschont bleiben, das ist kein Zufall, sondern man kann aktiv darauf hinarbeiten. In diesem Kurs vermittelt die Pflegeberaterin der AOK Peine, Frau Samland, wertvolle Tipps und Anregungen, wie Sturzrisiken erkannt und Stolperfallen beseitigt werden können. Vorbeugende Kraft- und Belanceübungen, die auch zu Hause durchgeführt werden können, sind ebenfalls Inhalt des Kurses.

Eingeladen sind alle interessierten Bürgerinnen und Bürger. Eine Gebühr wird nicht erhoben.

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Geschichten und Gedichte von der Nordseeküste

 

Der Mehrumer Autor Tobias Böker las vor großem Publikum am Montag, 20. März 2017 in der Begegnungsstätte aus seinen Werken „Das Land und das Wasser hinter dem Horizont“ sowie „Zwischen Ebbe und Flut“

 

Böker nahm die Besucher an diesem Abend mit auf eine lyrische Reise an die Küsten des Lebens. Dazu trug er einige vertonte Lieder von Klaus Groth und/oder Theodor Storm vor, und lud zum Mitsingen ein. In der Pause wurden die begeisterten Gäste kulinarisch mit Köstlichkeiten aus dem Meer  von „Udos-Kochclub“ verwöhnt.

 

In dem Buch „Das Land und das Meer“ fügt sich die Geschichte um Hanko Lessinck, die junge Tabea und die geheimnisvolle Anna Sophia harmonisch ein in zwei einleitende Momentaufnahmen im ersten Teil des Buches und eine lyrische Sammlung im zweiten Teil. Eine Wanderung zwischen Gestern und Heute, zwischen Gegenwart und Vergangenheit. Eine Reise zwischen Gefühl und Verstand.

 

Tobias Böker ist hauptberuflich als Gemeindejugendpfleger in Hohenhameln tätig und vielen durch seine Autorentätigkeit und musikalischen Auftritte bestens bekannt.

 

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Anschaffung eines Vereinsbusses mit großer Mehrheit beschlossen

 

 Weitere Spenden zur Finanzierung erbeten auf das Konto bei der

Sparkasse Hildesheim-Peine-Goslar (ehemals Kreissparkasse Peine)

IBAN DE11 2525 0001 0083 1145 95

 

Auf der diesjährigen Mitgliederversammlung am 8. März 2017 wurde aus dem vorgetragenen Kassenbericht deutlich, dass der Verein auf „gesunden Füßen“ steht und es möglich war, bereits eine Rücklage für die Anschaffung eines Vereinsbusse zu bilden. Dieser könnte in Zukunft Mitglieder zu den Veranstaltungen im Mittelpunkt abholen und zu gemeinsamen Ausflugsfahrten oder zum gemeinsamen Besuch kultureller Veranstaltungen genutzt werden. Ehrenamtliche Fahrer aus dem Kreis der Helfer stehen zur Verfügung. Ihnen wird ein Fahrsicherheitstraining angeboten, das aus Spendenmitteln der Sparkassenstiftung finanziert werden kann.

Die Empfehlung des Vorstands und Programmteams zur Anschaffung eines Fahrzeugs wurde von einem Vereinsmitglied ausdrücklich begrüßt: „Ich wohne in Mehrum, bin in einem Alter, in dem ich nicht mehr selber fahren möchte und wüsste zukünftig nicht, wie ich mit meiner Frau zur Begegnungsstätte kommen sollte.“ Die anschließende Abstimmung ergab eine überwältigende Mehrheit für die Anschaffung des Vereinsfahrzeugs. Die Finanzierung der Betriebskosten soll durch  die Unterstützung örtlicher Unternehmen erfolgen, die für das Anbringen ihrer Firmenlogos auf das Fahrzeug jährliche Spenden zugesagt haben.

 

Da noch nicht die gesamten geschätzten Anschaffungskosten von 30.000 € bereitstehen, ermunterte Gisela Grote die Anwesenden, sich mit Spenden an den Kosten zu beteiligen und verwies auf das vereinseigene Spendenkonto.

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Förderwettbewerb Kreissparkasse Peine

herzlichen Dank allen, die für unseren Verein gevotet haben - es hat geklappt,

wir gehören zu den Gewinnern!

 

130 Vereine und Initiativen hatten sich um die Preisgelder, die die Kreissparkasse Peine anlässlich ihres 150-jährigen Jubiläums ausgelobt hatte, beworben. Unser Verein gehört zu den 60 Gewinnern. In der Kategorie Soziales & Bildung haben wir Platz 13 belegt und können uns über ein Preisgeld von 1500 € freuen. Im Rahmen einer Feierstunde betonte Vorstandsmitglied Jürgen Hösel am 29. November 2016 im Service-Treffpunkt der Sparkasse, dass Vereine und gemeinnützige Einrichtungen tragende Eckpfeiler unserer Gesellschaft seien. Die Urkunde nahmen als Vertreterinnen unseres Vereins Evelyn Kabisch und Gisela Grote entgegen.

Fit bleiben im Straßenverkehr – Teil II

 

Informationsveranstaltung mit Herrn Christian Sauer, Fahrschule S & S am

 

Montag, 28. November 2016, 17:00 bis ca. 18:30Uhr

Wir nehmen nahezug täglich am Straßenverkehr teil. Gefahren, die besonders die ältere Generation betreffen, hat der Leiter der Polizeidienststelle Ilsede in der ersten Veranstaltung aufgezeigt. Nach seiner Erfahrung sind Unfälle  keine Zufälle. Im Laufe der ersten Veranstaltung wurde deutlich, dass insbesondere ältere Führerscheininhaber darüber informiert werden möchten, welche Veränderungen sich im Laufe der letzten Jahre seit ihrer Führerscheinprüfung ergeben haben. Herr Sauer wird an diesem Abend schwerpunktmäßig informieren über Verhalten an Fußgängerüberwegen, Haltstellen an öffentlichen Verkehrsmitteln, technische Veränderungen an Fahrzeugen (ABS/ESP), Veränderungen bei den Bremswegen und auf allgemeine Führerscheinfragen eingehen.

 

Interessierten bietet er am Ende der Veranstaltung Gelegenheit ihre Kenntnisse anhand aktueller Prüfungsfragen zu testen. Da die Teilnehmerzahl auf 20 Personen begrenzt ist, bitten wir um Anmeldung in unserer Telefonzentrale. Die Veranstaltung richtet sich an Führerscheininhaber. Bitte bringen Sie Ihre Führerscheine mit. Die Veranstaltung ist kostenfrei. Auch Nichtmitglieder sind herzlich willkommen.

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Was ändert sich ab Januar 2017 durch das neue Pflegestärkungsgesetz?

 

Vortrag am 21. November 2016, 17 Uhr

in der Begegnungsstätte „Mittelpunkt“, Marktstraße 20

Referentin:

Frau Bianca Kaiser vom Senioren- und Pflegestützpunkt beim Landkreis Peine 

 

Wenn das Pflegestärkungsgesetz II im Januar in Kraft tritt, ergeben sich für viele Pflegebedürftige und deren Angehörige teilweise Verbesserungen, auch finanzieller Art. Allerdings kann es in einigen Fällen durchaus sinnvoll sein, noch in diesem Jahr bei seiner Pflegekasse eine neue Begutachtung zu beantragen. Denn wenn man festgestellt hat, dass der gesundheitliche Zustand des Pflegebedürftigen sich verschlechtert hat, sollte dieser Antrag unbedingt noch vor dem 31. Dezember 2016 gestellt werden. Anstelle der bisherigen Pflegestufen treten ab Januar Pflegegrade in Kraft. Was genau damit gemeint ist, wie die individuelle Beeinträchtigung und Hilfsbedürftigkeit bei den Betroffenen in den einzelnen Pflegegraden berücksichtigt wird und welche Leistungen seitens der Pflegekassen sich daraus ergeben, hat Frau Kaiser in ihrem Vortrag erläutert.

  

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Eine gelungene Woche gemeinsamer Mittagstisch mit Rahmenprogramm

10. - 14. Oktober 2016 im "Mittelpunkt"

 

Die Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen (BAGSO) hat festgestellt, dass insbesonde­re ältere allein lebende Menschen sich oftmals unzureichend verpflegen und wenig am sozialen Le­ben teilnehmen. Daher initiierte sie bundesweit die IN FORM-Mittagstisch-Startwoche, gefördert vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft und vom Bundesministerium für Gesundheit. 120 Initiativen beteiligten sich deutschlandweit an dem Projekt, so auch die Generationenhilfe Börderegion e. V. in Hohenhameln.

 

Die Seniorinnen und Senioren der 11 Ortschaften waren eingeladen, leckere Mittagsmahlzeiten mit ausgewogenen Nährstoffen in angenehmer Gesellschaft  in der vereinseigenen Begegnungsstätte „Mittelpunkt“ zu genießen. Von Montag bis Freitag bot das dreiköpfige Küchenteam einen abwechslungsreichen Speiseplan. Um 12 Uhr hieß es dann: „Essen ist fertig“.  Dabei mussten sich  die drei Hobbyköche mächtig ins Zeug legen. Die Nachfrage war so groß, dass sie vor der Herausforderung standen, täglich für 33 Personen ihr geplantes Dreigänge Menue zuzubereiten. . Das sechsköpfige Service-Team hatte dann alle Hände voll zu tun, die erwartungsvollen Gäste zu bedienen und anschließend  die Küche wieder auf Vordermann zu bringen. Als Ergänzung gab es im Anschluss an das Essen ein kurzweiliges Unterhal­tungsangebot, das Körper und Geist erfrischte: musikalisch begleitete Bewegungen, gemeinsamer Gesang, Gedächtnistraining und ein Quiz, bei dem alle zur  Höchstform aufliefen. Mit großem Interesse wurde auch der Vortrag der Apothekerin Frau Frenzel von der St. Laurentius Apotheke Hohenhameln aufgenommen, in dem es um den richtigen Umgang mit Medikamenten ging. Arzneimittel im Alter war ein Schwerpunkt ihres Vortrags.

 

Alle Gäste waren voll des Lobes über das abwechslungsreiche, köstliche Essen und die angenehme Atmosphäre in dem geselligen Kreis. Einmal pro Woche wünschen sich die meisten einen gemeinsamen Mittagstisch. Gelegenheit in größerer Runde zu essen, gibt es derzeit alle 14 Tage in der Begegnungsstätte im Rahmen von  "Udos-Kochclub", der sich bereits großer Beliebtheit erfreut. 

 

 

Das Küchenteam v. l. Wolfgang Spiekermann, Walter Vollbaum und Udo Kabisch

Nach dem Essen: Dienstag Konzentrationstraining mit Renate Steinmann und Freitag Quiz

das Service-Team v. l. Evelyn Kabisch, Hannelore Lahmann, Regina Wanke, Gisela und Wilhelm Grote

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Kimilesung am Montag, 24. Oktober 2016, 17 Uhr
 Der Hildesheimer Autor Bernward Schneider liest aus seinem 2015 erschienenenWerk

"Unterm Galgenberg"

 

"Die schöne neue Mandantin des Hildesheimer Anwalts Michael Bendis kommt ihm näher als es das Anwalt-Mandanten-Verhältnis gebietet. Bis sie eines Tages tot ist. Selbstmord heißt es, auch bei der Polizei. Doch kurz zuvor hatte sie ihrem Anwalt noch Geld für einen neuen Auftrag gegeben. Bendis glaubt nicht an einen Freitod und nimmt die Spur eines Unbekannten auf, der sich in der Nacht ihres Todes vor der Wohnung seiner Geliebten herumgedrückt hat."

 

Bernward Schneider, geboren 1956, ist seit 1986 Rechtsanwalt in Hildesheim, von 1991 bis 1994 auch in Berlin-Köpenick. Seine Kriminalromane erscheinen im Gmeiner Verlag und im Sutton Verlag. "Unterm Galgenberg" ist sein erster Hildesheim-Krimi.

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Informations- und Erfahrungsaustausch mit dem Schwerpunkt Demenz

 für Betroffene, Angehörige, Helfer und Interessierte

 

am 17. Oktober 2016, 19 Uhr,

  Dozentin: Petra Karger (Pflegeberaterin)

 

 

Rund 80 Prozent der an Demenz erkrankten Personen werden mit großem Engagement zu Hause gepflegt.  Dies stellt eine starke Belastung dar, die nicht allein von den Familien zu bewältigen ist. Daher tritt das Thema des Umgangs mit Demenzkranken immer mehr in den Fokus der Öffentlichkeit. Dieser Herausforderung hat sich die Generationenhilfe seit ihrer Gründung gestellt. Helfer haben sich schulen lassen, begleiten Familien bei der Betreuung ihrer demenziell erkrankten Angehörigen und treffen sich in regelmäßigen Abständen zum Erfahrungsaustausch, um sich gegenseitig zu unterstützen.

 

Angehörigen, Helfern und allen Interessierten bietet dieser Abend  Möglichkeiten, sich untereinander und mit der Pflegeberaterin auszutauschen und neue Informationen zu erhalten. 

Ein Schwerpunkt werden Kommunikationsformen in der Begegnung mit Menschen mit Demenz sein.  Die Dozentin wird deutlich machen, wie wir miteinander umgehen und angemessen reagieren können, um zu vermeiden, größere Verwirrung und Ängste auszulösen. Es geht um

psychische Bedürfnisse

          die Haltung der Betreuenden gegenüber verwirrten Mensch

den Umgang mit herausforderndem Verhalten   

      Kommunikationsregeln

Stolpersteine in der Kommunikation und dem Verhalten

 

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Frühstücken mit dem Vorsitzenden des Kulturvereins Hohenhameln, Malte Cavalli

am Donnerstag, den 20. Oktober 2016

 

Beim Markttreff mit Frühstück haben alle Interessierte an diesem Donnerstag Gelegenheit, bei  einer Tasse Kaffee mit dem Vorsitzenden des Kulturvereins ins Gespräch zu kommen.  Jeder, der an einem zwanglosen Austausch interessiert ist, der Fragen, Wünsche, Anregungen vortragen möchte, ist herzlich eingeladen, ihn am 20. Oktober im „Mittelpunkt“ zu treffen.

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Patientenverfügung, Vorsorgevollmacht – Themen die uns alle angehen, und zwar rechtzeitig und nicht, wenn der „Ernstfall“ schon eingetreten ist!

 

Vortrag der Notarin Frau Albes-Schäfer  am 11. Oktober 2016

 

Von den meisten Menschen werden sie vor sich hergeschoben. Jüngere glauben, dass sie sich jetzt noch nicht damit beschäftigen müssten. Und Ältere ahnen, dass es wichtig ist und denken vielleicht schon häufiger: „Darum müsste ich mich mal kümmern.“

 

Ein selbstbestimmtes Leben zu führen ist Wunsch und Recht eines jeden Menschen. Dies gilt insbesondere auch für den Fall einer Äußerungs- und Entscheidungsunfähigkeit aufgrund einer Erkrankung, nicht nur im Alter, z. B. auch nach einem Unfall. Ärzte dürften im Ernstfall nicht einmal Ihren Ehepartnern gegenüber Auskünfte erteilen, wenn Sie es nicht im Vorfeld schriftlich bestimmt haben.  Die Aufrechterhaltung eines größtmöglichen Maßes an Selbstbestimmung setzt daher eine rechtzeitige Vorsorge voraus. Die Vorausverfügungen sind wichtige Instrumente der individuellen Vorsorge, um persönliche Wünsche und Vorstellungen bereits im Vorfeld schriftlich niederzulegen. Wo eine individuelle Vorsorge nicht oder nur unzureichend stattgefunden hat, wird vom Gericht ein Betreuer eingesetzt. Das Risiko dabei:  Nicht immer entsprechen Entscheidungen des Betreuers oder der behandelnden Ärzte dem tatsächlichen Willen des Betroffenen.

 

Die Notarin Frau Albes-Schäfer aus Peine gibt einen Überblick über die rechtlichen Gestaltungsmöglichkeiten einer individuellen Vorsorge und befasst sich mit deren Vor- und Nachteilen, dem jeweiligen Inhalt und Umfang sowie dem Schutz vor Missbrauch.

 

Wir laden alle interessierten Bürgerinnen und Bürger zu diesem Vortrag am 11. Oktober ein. Eine Mitgliedschaft im Generationenhilfeverein ist nicht Voraussetzung.

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Fit bleiben im Straßenverkehr!! - Mobilität der Generation 60 + erhalten.

 

Informationsveranstaltung am Montag, 29. August 2016,  17 - 18:30 Uhr in der Begegnungsstätte "Mittelpunkt", Hohenhameln, Marktstraße 20

 

Referent: Frank Eisenberg, Leiter der Polizeistation Ilsede

  

Wer mobil ist, kann länger selbstständig leben. Man kann zum Arzt oder zum Einkaufen fahren und Wege machen, die sonst ohne fremde Hilfe nicht mehr möglich wären. Dieses Stück Lebensqualität und Unabhängigkeit möchten viele Senioren nicht missen und fahren so lange wie sie meinen, dass es eben geht. Bei diesem Vortrag geht es nicht darum, jemanden zur Abgabe der Fahrerlaubnis zu bewegen, sondern vielmehr Tipps und Hinweise zur Teilhabe am Straßenverkehr zu vermitteln.

 

In der Presse liest man immer mal wieder über Unfälle, in die ältere Verkehrsteilnehmer verwickelt sind oder diese verursacht haben. "Unfälle sind keine Zufälle", weiß der Polizeibeamte. Statistiken belegen, dass zwar nur ca. 10  %  aller Verunglückten Senioren sind, ihr Anteil an den Todesopfern aber nahezu bei 20 % liegt. "Anteilmäßig verunglücken ältere Menschen allerdings deutlich häufiger, wenn sie als Fußgänger und Fahrradfahrer unterwegs sind", betont Frank Eisenberg. Gemeinsam mit den Besuchern wird er auf die Ursachen für bestimmte Unfälle eingehen und unterschiedliche Unfallsituationen darstellen.

 

Dieser Abend ist als Auftaktveranstaltung geplant, dem je nach Interessenschwerpunkten der Besucher weitere folgen können z. B. mit Themen aus dem Bereich des Verkehrsrechts.

 

"Alter ist kein Grund, nicht mehr aktiv am Straßenverkehr teilnehmen zu können, sondern eigenverantwortlich zu überprüfen, ob man noch verkehrstüchtig ist und was man verbessern kann, um fit zu bleiben", betont der Polizeibeamte.

 

Die Veranstaltung ist öffentlich für alle Interessierten, eine Mitgliedschaft im Generationenhilfeverein und eine Anmeldung sind nicht erforderlich.

 

 

Kurs für pflegende Angehörige und andere Interessierte

 

Parkinson-Krankheit

 

6 Abende, dienstags 18 – 19:30 Uhr

Start 16. August 2016

 

Kursleiterin: Petra Karger

 

Parkinson gehört neben Alzheimer zu den häufigsten neurodegenerativen Erkrankungen. Mit der höheren Lebenserwartung steigt auch das Risiko daran zu erkranken. Bei den über 60-Jährigen ist 1 % dieser Altersgruppe erkrankt, bei den über 80-Jährigen schon fast 3 %.

 

Immer sind auch die nächsten Angehörigen betroffen, wenn ein Familienmitglied an Parkinson erkrankt. Auch sie müssen sich mit der neuen Situation auseinandersetzen und darin zurechtfinden. Als Folge neigen viele dazu, ihre eigenen Bedürfnisse zu vernachlässigen und sich zu überfordern. So weit sollte es nicht kommen. Pflegenden Angehörigen steht ein Ausgleich zur anstrengenden Betreuung zu, und es ist manchmal auch notwendig, Distanz zur ständigen Verantwortung und Fürsorge zu gewinnen.

 

Die Kursinhalte: das Krankheitsbild „Parkinson“, Ursachen, Risikofaktoren und erste Hilfemöglichkeiten; Anleitungen zur Erleichterung der häuslichen Pflege von Menschen mit Parkinson; rechtliche Fragen in der Betreuung; Informationen über finanzielle Hilfen; bestehende Betreuungsangebote; Selbstsorge der Betreuungspersonen.

 

Der Kurs findet in der Begegnungsstätte "Mittelpunkt", Hohenhameln, Marktstraße 20, statt. Er wird von der BARMER GEK Peine finanziert und ist für die Teilnehmenden kostenfrei. Er endet mit der Aushändigung einer Teilnahmebescheinigung. Eine Mitgliedschaft im Generationenhilfeverein ist nicht Voraussetzung für die Teilnahme.

 

Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Anmeldungen bitte in der Telefonzentrale des Generationenhilfevereins unter der Nummer 05128 4851.

 

 Kursleiterin Petra Karger

13. August 2016

Sonne, Sommer - Sommerfest!

 

Beim zweiten Sommerfest unseres jungen Vereins genossen die vielen Besucher das gesellige Beisammensein auf dem Hof der Begegnungsstätte. Die Equorder Thekenflütschen animierten mit ihren bekannten und beliebten Liedern zum Mitsingen, und beim Schunkeln kam ordentlich Schwung in die Sitzreihen. Gelegenheit zum Mitsingen gab es auch in der Caféteria. Dort erfüllte Herr Gerling am Klavier Musikwünsche der Gäste und war begeistert von der Textsicherheit der Senioren, die die vorhandenen Liederbücher gar nicht benötigten.

 

Brandschutzaufklärung – Besuch bei der Feuerwehr 

Termin: 5. August 2016, 15 Uhr

Gefahrenort Haushalt!

 

Viele Wohnungsbrände nehmen ihren Anfang in der Küche. Der vergessene Topf auf der Kochplatte oder das Küchentuch neben der Gasflamme können allzu leicht Feuer fangen. Dabei reicht es, wenn die lokale Hitzeentwicklung einen kritischen Wert überschreitet. Ein Zündfunken ist gar nicht notwendig. Besonders gefürchtet sind Fettbrände.

 

Der größte Teil der Feuer in Haushalten geht allerdings auf das Konto von Elektrogeräten, die einen Kurzschluss haben, unsachgemäß angeschlossen sind und/oder sich überhitzen. Besonders gefährlich sind Heizgeräte aller Art und Kühlschränke. Ein Klassiker unter dem Brandursachen ist auch das auf einer brennbaren Unterlage „vergessene“ Bügeleisen.

 

Was es in solch einem Fall zu tun gilt, erläutert der Brandschutzerzieher Martin Westendorf. Er wird die Besucher auf eine Art Zeitreise durch das Thema „Feuer und Feuerwehr, damals bis heute“ führen. Dabei informiert er über die Gefahren und Löschtechniken von damals bis heute. Auch Napoleon spielt dabei eine große Rolle!

 

Neben der Theorie bietet der Feuerwehrexperte den Besuchern Praxiswissen und die Möglichkeit, mit einem Feuerlöscher selbst ein Feuer zu löschen. Sogar das Löschen mit einem Feuerwehrschlauch darf selbst ausprobiert werden.

 

Darüber hinaus bietet der Nachmittag Gelegenheit, die Gerätschaften der Feuerwehr und die Fahrzeuge kennen zu lernen. „Selbstverständlich darf auch mal Probe gesessen werden“, verspricht der Brandschutzerzieher Martin Westendorf.

 

Das gesamte Programm wird sich etwa auf  2 Stunden belaufen.

 

Die Teilnehmerzahl ist auf 30 Personen begrenzt. Nichtmitglieder sind herzlich willkommen. Eine Anmeldung in unserer Telefonzentrale unter der Nummer 05128 4851 ist erforderlich. Kosten werden nicht erhoben.

 

Brandschutzerzieher Martin Westendorf

 

 

 

Impressionen eines sehr interessanten Nachmittags. Herzlichen Dank an die Herren von der Feuerwehr!

 

 Forderung nach stärkerer sozialer Perspektive

 

Hohenhamelner diskutieren mit 150 Experten in Berlin die Zukunft der Demenz

 

·        Gronemeyer: „Menschen mit Demenz sind Gesellschafts-Flüchtlinge der heutigen Zeit.“

·        Abschlussveranstaltung Förderprogramm „Menschen mit Demenz in der Kommune“

·        Aktion Demenz e.V. bündelt Erfahrungen aus 78 lokalen Projekten

·        Buchvorstellung: „Im Leben bleiben – Unterwegs zu Demenzfreundlichen Kommunen“

 

Berlin, [Hohenhameln],

Rund 150 Experten aus Ministerien, Wohlfahrtsverbänden,  Kommunen, Firmen, aber vor allem auch Vertreter lokaler Initiativen kamen am Dienstag, dem 8.12.2015, anlässlich der Abschlussveranstaltung des von der Aktion Demenz e.V. durchgeführten Förderprogrammes „Menschen mit Demenz in der Kommune“ der Robert Bosch Stiftung  in Berlin zusammen. Gefordert wurden dabei eine Abkehr vom rein medizinisch-pflegerischen Zugang zu Demenz und eine stärkere soziale Perspektive. Eingeladen waren auch Gisela und Wilhelm Grote, um das Projekt der Generationenhilfe Börderegion e. V. "Hohenhameln auf dem Weg zur demenzfreundlichen Kommune" vorzustellen.

 

Das Hohenhamelner Projekt ist eines von 78 lokalen Projekten, die seit 2008 durch das Förderprogramm in drei Auflagen bundesweit unterstützt werden konnten. Dabei wurden zivilgesellschaftliche Aktivitäten zur Begleitung und Beteiligung von Menschen mit Demenz angestoßen und erprobt. All diese Initiativen und viele mehr sind in Deutschland seitdem aktiv: Engagierte Menschen aus Politik, Kultur, Kirche und Jugendarbeit sind auf kreative Weise unterwegs zu demenzfreundlichen Kommunen.

 

 „Die Menschen mit Demenz sind in gewisser Weise die Gesellschafts-Flüchtlinge der heutigen Zeit“, so der Vorsitzende der Aktion Demenz, Prof. Dr. Dr. Reimer Gronemeyer, in seinem Impulsreferat.

Demenz stellt letztlich die Frage nach den sozialen Grundlagen unseres Gemeinwesens. Hier ist wirkliches Um- und Neudenken erforderlich, muss ein neues soziales Miteinander entwickelt werden.“

 

Eine zentrale Forderung der beteiligten Initiativen ist es, Menschen mit und ohne Demenz in ihrer Kommune zusammenzubringen. So kann gegenseitiges Verständnis geschaffen werden. Denn eine offene, „sympathische“ kommunale Umwelt kann sich mildernd auf den Verlauf einer Demenz auswirken. Für Betroffene und ihre Angehörigen wird dadurch vieles leichter und das soziale Miteinander im Gemeinwesen allgemein zum Besseren beeinflusst. Die Projektleiterin des Programmes, Verena Rothe, dankte den Engagierten vor Ort: „Wird die Begegnung gewagt, klappt es meist besser als erwartet. Wir freuen uns besonders, dass zahlreiche Mitwirkende große Einsatzbereitschaft und ‚Herzblut‘ gezeigt haben und dass dadurch weitere Kommunen zu eigenen Ideen und Vorhaben angeregt wurden.“

 

Vor Ort wurde deshalb auch ein neues Buch zum Thema präsentiert, unter dem Titel "Im Leben bleiben – Unterwegs zu Demenzfreundlichen Kommunen". Kernaussage: Beim Thema Demenz darf es nicht nur um Medizin und Pflege gehen; wichtig ist wie die Zivilgesellschaft sich für Menschen mit Demenz engagiert. Die Autoren haben dafür u.a. die Erfahrungen der geförderten Projekte zusammengestellt. "Es ist uns sicherlich gelungen, das Thema "Demenz" in unserer Gemeinde Hohenhameln mehr in das Bewusstsein zu rücken und Sensibilität im Umgang mit verwirrten Menschen zu erzielen", erklärte Gisela Grote in ihrem Beitrag. "In unserer Begegnungsstätte nehmen an den Veranstaltungen ganz selbstverständlich auch Besucher teil, die an Demenz erkrankt sind. Der rücksichtsvolle Umgang, wie ihn auch jeder Gesunde sich wünscht, macht dies möglich."

 

Die stellvertretende Vorsitzende Dr. Gabriele Kreutzner betont: „Auch wenn heute noch oftmals die Haltung existiert, dass Demenz- und Altenhilfe eher ein Kann‘als ein ‚Muss‘ sind, beginnt sich doch vieles zu verändern. Kommunen, die langfristig denken, schließen sich dazu mit rührigen‘ Bürgerinnen und Bürgern und anderen Interessierten zusammen.“

Das allgemeine Anliegen der Aktion Demenz, Demenzfreundliche Kommunen zu schaffen, hätte ohne das Programm und die Förderung der Robert Bosch Stiftung nicht so in die Breite, in die beteiligten Kommunen und in unterstützende Kooperationsorganisationen, getragen werden können. Es ist deutlich geworden: Auch nach dem Ende des Programms muss die dahinterstehende Idee weiterverfolgt werden. Das Fazit der Veranstalter:

„Auf dem Weg zu demenzfreundlichen Kommunen sind wir an den unterschiedlichen Orten sicherlich ein gutes Stück weitergekommen. Aber es ist langfristiges Prozess- und kein kurzfristiges Projektdenken nötig, um Gemeinschaft zu ändern und zu beleben. Wir freuen uns, dass wir mit so vielen Mitstreitern weiterhin gemeinsam für ein besseres Leben mit Demenz unterwegs sein können.“

 

Die stellvertretende Bereichsleiterin des Programmbereichs Gesundheit und Wissenschaft der Robert Bosch Stiftung, Dr. Bernadette Klapper, gratulierte in ihrem Grußwort der Aktion Demenz e.V. und den Initiativen: „Wir hoffen, dass es neben dem Heraustreten des Themas aus dem medialen Nischendasein der Idee der »demenzfreundlichen Kommune« weiterhin gelingen wird, über die einzelnen vorbildlichen Initiativen vor Ort hinauszuwachsen.“

Auf die Frage, wie es in der Kommune weiter geht, stellten die Hohenhamelner den "Sinnesgarten Hohenhameln" als besonderes Projekt heraus. In Kooperation mit dem Generationenhilfeverein, der Realschule Hohenhameln und der Pflegeeinrichtung "Haus am Pfingstanger" entsteht ein Ort der Begegnung der Generationen, von Menschen mit und ohne Demenz.

 

 

 

Eine Auflistung der gesamten geförderten Projekte finden Sie hier:

http://www.aktion-demenz.de/foerderprogramm/projektauswahl.html

Kontaktdaten der geförderten Projekte sind nach Ort alphabetisch geordnet hier zu finden:

www.demenzfreundliche-kommunen.de/projekte

Weitere Informationen zur Veröffentlichung finden Sie unter:

www.transcript-verlag.de/978-3-8376-2996-5/im-leben-bleiben

Bildmaterial zur Veranstaltung finden Sie hier ((c) Konzept und Bild / Cathrin Bach):

https://www.dropbox.com/sh/8w7dw2js4bwe557/AADsq6NT8E-Lo7mm_cPlvniwa?lst

 

Veranstaltungsprogramm:www.aktion-demenz.de/Programm-Abschlussveranstaltung-8-12-2015.pdf

 

Über ein Belegexemplar bzw. einen Beleglink würden wir uns freuen!

Kontakt:

Verena Rothe

Aktion Demenz e.V. Karl-Glöckner-Str. 21 E  35394 Gießen

Telefon +49 (0) 641/992 32-06

info@aktion-demenz.de

www.aktion-demenz.de, www.demenzfreundliche-kommunen.de

 Lebensqualität, Würde und selbstbestimmung bis zuletzt.

            Die hospizliche und palliative Versorgungsstruktur im Landkreis Peine                                                                                                                                                     

Vortrag am 17. Mai 2016, 18 Uhr in der Begegnungsstätte „Mittelpunkt“, Hohenhameln, Marktstraße 20

Referentin: Elke Krämer, Koordinatorin der Hospizbewegung Peine e. V.

 

Hospize haben es sich zur Aufgabe gemacht, unheilbar Kranke in ihrer letzten Lebensphase zu versorgen. Es gibt ambulante, teilstationäre und stationär tätige Hospizvereinigungen, also Leistungserbringer im hospizlichen und palliativen Bereich.

Frau Krämer wird in Ihrem Vortrag erläutern, worin sich Hospiz, ambulanter Hospizdienst und Palliativdienst unterscheiden und das Versorgungsnetz im Landkreis Peine vorstellen. Dazu gehört die Begleitung von schwerstkranken und sterbenden Menschen, sowie deren Angehörigen und die Kinder- und Jugendhospizarbeit. Darüber hinaus wird sie über Trauerangebote im Landkreis Peine informieren.

Der Generationenhilfeverein "Hand in Hand" lädt alle Interessierten zu dem Vortrag ein. Ein Kostenbeitrag wird nicht erhoben.

 

 

Schlaganfall - Apoplexie

(plötzliche Schädigung des Gehirns mit neurologischen Störungen, die aufgrund von Durchblutungsstörungen entsteht)

Kurs für pflegende Angehörige und andere Interessierte

6 Abende, Dienstags 18 – 19:30 Uhr

Start am 5. April 2016

 

Von einer Sekunde auf die andere ändert sich das Leben, nichts ist mehr, wie es war - sowohl für die Betroffenen als auch für die Angehörigen. Die Pflege von Menschen nach einem Schlaganfall ist  mit großen Anstrengungen verbunden und die Pflegenden sind oft überlastet, erschöpft und gesundheitlich angegriffen oder gefährdet. Der Gene­rationenhilfeverein Börderegion e. V. bietet in Zusammenarbeit mit dem DRK eine Schulung für Personen, die einen pflegebedürftigen Menschen schon jetzt versorgen oder aber sich darauf vorbereiten wollen.  Die Kursleiterin Petra Karger ist ausgebildete Krankenschwester und hat viele Jahre auf einer operativen Intensivstation gearbeitet. Mit ihrer Fortbildung zur Pflegeberaterin und Kursleiterin für pflegende Angehörige verfügt sie über ein umfangreiches Wissen, das sie kompetent und empathisch an die Teilnehmenden weiterzugeben versteht.

Die Kursinhalte: das Krankheitsbild „Apoplexie“, Ursachen, Risikofaktoren und erste Hilfemöglichkeiten; Anleitungen zur Erleichterung der häuslichen Pflege von Menschen mit Apoplexie; rechtliche Fragen in der Betreuung; Informationen über finanzielle Hilfen; bestehende Betreuungsangebote; Selbstsorge der Betreuungspersonen.

Der Kurs findet in der Begegnungsstätte "Mittelpunkt", Hohenhameln, Marktstraße 20, statt. Er wird von der BARMER GEK Peine finanziert und ist für die Teilnehmenden kostenfrei. Er endet mit der Aushändigung einer Teilnahmebescheinigung. Eine Mitgliedschaft im Generationenhilfeverein ist nicht Voraussetzung für die Teilnahme.

Die Teilnehmerzahl ist auf 15 Personen begrenzt. Anmeldungen bitte in der Telefonzentrale des Generationenhilfevereins unter der Nummer 05128 4851.

 

 

 

 

Mitmach-Musical war Riesenspaß für Aktive und Zuschauer

Hohenhameln: Aufführung von „Wien wird bei Nacht erst schön“ nach dreitägigem Workshop

 

Hohenhameln. Eine gelungene Musicalaufführung gab es am Sonntag im Dorfgemeinschaftshaus Hohenhameln. „Wien wird bei Nacht erst schön“ nannte sich das lebendige und spritzige Theaterstück, das innerhalb eines dreitägigen Workshops unter der Leitung der Sängerin und Regisseurin Bettina Delius vom Kleinen Musiktheater Niedersachsen (KMN) in Zusammenarbeit mit der Generationenhilfe „Hand in Hand im Bördeland“ erarbeitet wurde.

Mit kleinen Sketchen, Tänzen und Gesängen begeisterte das Ensemble am Nachmittag rund 150 Besucher. 14 Senioren im Alter von 65 bis 96 Jahren übten und probten dafür bereits seit Freitag fleißig ihre Rollen. Sie selbst durften die Geschichte über das rund 30-minütige Stück kreieren. So drehte sich das Musical um ein eher zufälliges Aufeinandertreffen zweier Gruppen in einem Wiener Lokal.

Während die eine Gruppe aus Fußballfans bestand, die gerade die Niederlage ihrer Mannschaft verkraften mussten, waren die anderen eine eher vornehme Reisegruppe. Der gemeinsame Abend wurde mit viel Gesang, Tanz und einigen lustigen Wortspielchen verbracht, die besonders beim Publikum für viele Lacher sorgten.

Bereits im Januar gab es in Zusammenarbeit mit dem KMN und der Generationenhilfe eine solche Musicalaufführung mit Senioren. „Die waren einfach so begeistert. Vor allem die 95- und 96-jährigen Ensemblemitglieder, die auch dieses Mal wieder mit dabei sind“, freute sich Gisela Grote von der Generationenhilfe Börderegion. Begeisterung zeigte dann auch das Publikum: Viel Applaus und Zugabe-Rufe gab es am Ende für die Laienkünstler auf der Bühne.

Ziel des Musikprojekts sei es, Kultur aufs Land zu bringen, erklärt Regisseurin Bettina Delius vom KMN: „Die Senioren selbst haben noch ganz viele Fähigkeiten und machen einfach gerne etwas. Es ist für sie eine tolle Herausforderung.“

Den Abschluss des Sonntagnachmittags bildete der Auftritt des „Panischen Orchesters“. Die Musiker trugen ihre selbstgeschriebenen Texte zu bekannten Melodien vor.

 

Quelle: Peine Allgemeine Zeitung (ag) vom 25. April 2016

Der WEISSE RING - Opferhilfe in Deutschland
Vortrag Gerhard Welge,  Vorsitzender der Außenstelle Peine,
Dienstag, 26. Jauar 2016, 18:00 - 19:30 Uhr in der Begegnungsstätte "Mittelpunkt",
Hohenhameln, Marktstraße 20

"Der WEISSE RING hilft überall in Deutschland Menschen, die Opfer von Kriminalität und Gewalt geworden sind und kümmert sich auch um die Angehörigen. Der gemeinnützige Verein tritt öffentlich für die Interessen der Betroffenen ein und unterstützt den Vorbeugungsgedanken. Seit seiner Gründung im Jahr 1976 hat der WEISSE RING als einzige bundesweit tätige Opferhilfsorganisation ein flächendeckendes Hilfsnetz für in Not geratene Kriminalitätsopfer aufgebaut".(offizielle Internetseite)
Herr Welge wird über die Hintergründe sprechen, die zur Gründung der Organisation geführt haben, sowie den Aufbau der Opferorganisation und die Arbeit der fünf ehrenamtlichen Mitarbeiter in der Außenstelle Peine beschreiben. Dabei wird er Fälle aus deren Arbeit einfließen lassen, die sich mit verschiedenen Themen wie häusliche Gewalt, Stalking, Einbruch und Diebstahl befassen. Aber auch Präventionsmöglichkeiten werden aufgezeigt. So finden sich auch auf der Internetseite aktuell vor den Hintergründen der Straftaten in der Silvesternacht in deutschen Großstädten Tipps zu Verhaltensweisen.

 

Eingeladen zu diesem Informationsabend und einem regen Gedankenaustausch sind Interessierte aller Altergruppen. Eine Mitgliedschaft im Verein ist nicht erforderlich. Kosten entstehen Ihnen keine.

 

 

 Die Generationenhilfe Börderegion e. V. lädt ein zum Vortrag

am 7. Dezember 2015 ab 18 Uhr
Begegnungsstätte „Mittelpunkt“, Hohenhameln Marktstraße 20


Beantragung einer Pflegestufe – hilfreiche Tipps zur Vorbereitung der Begutachtung durch den Medizinischen Dienst der Krankenkassen


Referentin: Katarzyna Galuszka-Stolz vom Senioren- und Pflegestützpunkt, Landkreis Peine

Pflegebedürftigkeit hat häufig eine hohe Belastung durch die erforderlichen Zuzahlungen für Medikamente, Therapien und Leistungen eines Pflegedienstes zur Folge. Daher besteht ein Recht auf  finanzielle Unterstützung für die Pflege. Allerdings setzt das voraus, dass zunächst der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) eine Begutachtung vornimmt. Von diesemD Ergebnis hängt es ab, ob jemandem eine Pflegestufe zuerkannt wird. Wenn bei der Begutachtung Fehler gemacht werden und eine falsche Einstufung erfolgt oder womöglich komplett die Pflegestufe ablehnt wird, gibt es weniger oder auch gar kein   Pflegegeld oder Pflegesachleistungen. Die Begutachtung durch den Medizinischen Dienst muss gut vorbereitet sein. Wenn Unterlagen fehlen oder nachgereicht werden müssen, verstreicht unnötig viel Zeit.

Die Referentin wird Sie mit dem Leistungskatalog der Pflegekassen bekannt machen und hilfreiche Tipps geben, wie der Besuch des Medizinischen Dienstes vorbereitet werden kann, um Fehler zu vermeiden.

Die Veranstaltung ist offen für alle Interessierten, unabhängig von der Mitgliedschaft im Generationenhilfeverein. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.