Generationenhilfe mit dem Zukunftspreis 2017 ausgezeichnet

 

Der Verband der Ersatzkassen Deutschlands würdigt die Arbeit des Vereins

 

 

 

Gesundheit im Alter - wie kann Selbstständigkeit und Lebensqualität für ältere Menschen gefördert werden? Was können Prävention und Gesundheitsförderung dazu beitragen, dass Menschen vital und lange selbstbestimmt leben können? Antworten auf diese Fragen waren bei der Ausschreibung des diesjährigen Zukunftspreises gesucht. Die Beschreibung der vielfältigen Tätigkeitsbereiche der Generationenhilfe, die Hilfen in der Häuslichkeit und die zahlreichen Angebote in der Begegnungsstätte „Mittelpunkt“, haben die Jury davon überzeugt, die Generationenhilfe mit dem 1. Preis, dotiert mit 13.000 €, auszuzeichnen. „Um älteren Menschen ein selbstständiges und selbstbestimmtes sowie erfülltes Leben zu ermöglichen, bedarf es neben professionellen Hilfen ebenfalls engagierter Menschen, die die Aufgaben einer älter werdenden Gesellschaft nicht nur als Herausforderung sehen, sondern auch als Bereicherung für ein gesellschaftliches Miteinander“, betonte der Laudator Christian Zahn, stellvertretender Verbandsvorsitzender des vdek. Die preisgekrönten Projekte zeigen auf, wie mit präventiven und strukturellen Maßnahmen in Gemeinden und auch darüber hinaus das Miteinander für alle Beteiligten positiv gestaltet werden könne, führte er weiter aus und schloss dabei die beiden anderen jeweils mit 3.500 € ausgezeichneten Projekte mit ein.

 

„Aufgrund der demografischen Entwicklung werden Projekte und Präventionsangebote für ältere Menschen immer wichtiger,“ ergänzte Ulrike Elsner, vdek Vorstandsvorsitzende. „Mit dem vdek-Zukunftspreis wollen die Ersatzkassen das besondere Engagement dieser Projekte und den Mut, neue Wege zu gehen, anerkennen und fördern“, so Elsner.

 

Dass die Generationenhilfe als Leuchtturmprojekt zu verstehen sei, als Beispiel für viele, die ebenfalls auf der Suche nach Antworten auf die sich im Zuge des demographischen Wandels ergebenden Fragestellungen sein könne, wurde von dem Laudator ebenfalls hervorgehoben.

 

Schon im Vorfeld der Preisverleihung hatte eine Mitarbeiterin des vdek nach der Entscheidung der Jury die Gelegenheit genutzt, sich persönlich bei einem Besuch im „Mittelpunkt“ von der Arbeit des Vereins berichten zu lassen und selber das rege Leben in der Begegnungsstätte zu erfahren. Sie verabschiedete sich mit den Worten; „Jetzt bin ich der Meinung, dass die Generationenhilfe Börderegion den Zukunftspreis 2017 mehr als verdient hat!“

 

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Foto: von links

 

Uwe Klemens, Verbandsvorsitzender des vdek

 

Christian Zahn, stellvertretender Verbandsvorsitzender des vdek und Jury Vorsitzender

 

Wolfgang Spiekermann, Vorstand Bereich Hilfen in Haus und Hof

 

Gisela Grote, Vorstand Öffentlichkeitsarbeit

 

Ulrike Elsner, Vorstandsvorsitzende des vdek

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"Hand in Hand Vereinsmobil"

 

 

 

Diesen Namen erhielt der VW-Bus der Generationenhilfe nun im Rahmen einer kleinen Feierstunde. Eingeladen waren die Spender und Unterstützer, die dazu beigetragen haben, dass das Fahrzeug angeschafft werden konnte. An den jährlichen Unterhaltungskosten beteiligen sich durch Spenden ortsansässige und der Vereinsarbeit verbundene Unternehmen, von denen die meisten mit ihrem Firmenlogo auf dem Vereinsfahrzeug zu sehen sind; diese fachkundig gestaltet von dem Vereinsmitglied Nicole Langer. Sie gab den ehrenamtlichen Fahrern des Busses den guten Rat mit auf den Weg: "Fahrt nicht schneller, als euer Schutzengel fliegen kann!"

 

Ein bedeutender Anspruch unseres Vereins kann nun realisiert werden: die Verbesserung der Mobilität unserer Mitglieder. Sie können sich zu den Veranstaltungen in der Begegnungsstätte in Hohenhameln abholen lassen oder gemeinsam Ausflüge und Besuche kultureller Veranstaltungen unternehmen. Hierfür stehen im Wechsel zehn ehrenamtliche geschulte Fahrer zur Verfügung. Wer den Begleitdienst mit dem Bus in Anspruch nehmen möchte, melde dies bitte rechtzeitig, mindestens einen Tag vorher, bei Mark Noller in unserer Telefonzentrale unter der Nummer 4851 an.

 

Aber nicht nur für unsere Mitglieder ist die mangelnde Mobilität ein großes Problem. Daher hat sich die Generationenhilfe bereit erklärt, nach der Einstellung der gemeindlichen Busfahrten zum Nulltarif ab dem 1. August 2017 Senioren aus den umliegenden Ortschaften mit dem Vereinsmobil im gewohnten Rhythmus nach Hohenhameln und zurück zu fahren. Ein Gemeindebus, wie irrtümlich in der PAZ geschrieben, wird der Vereinsbus allerdings trotzdem nicht, auch wenn die Gemeinde sich für diese Fahrten an den Kosten beteiligt.

 

 

 

Davon unabhängig wird selbstverständlich auch weiterhin die individuelle Begleitung der Mitglieder zum Beispiel zu Arztbesuchen oder zum Einkaufen in gewohnter Weise durch unsere Vereinsmitglieder in privaten Pkws durchgeführt. Auch hier sei noch einmal daran erinnert, dass die Wünsche rechtzeitig angemeldet werden sollen, damit die Einsätze der ehrenamtlichen Helfer geplant werden können, da der Generationenhilfeverein ja kein Dienstleistungsunternehmen ist.

 

Franz Müntefering, Vorsitzender der BAGSO mit den Vertretern von Hand in Hand Wilhelm Grote, Franz Müntefering, Gisela Grote, Wolfgang Spiekermann (v. l.)

Christian Schmidt, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft

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Montagebilder oder räumliche Collagen –  Werke der Künstlerin Dorothea Gronewold in der Begegnungsstätte „Mittelpunkt“ in Hohenhameln

„Die Natur und auch die Industrie bieten uns eine Vielfalt an Werkstoffen. Die Wirkung und Schönheit dieser Materialien wird of übersehen, da sie im Verborgenen liegen oder in der Masse nicht erkennbar sind“, sagt die ausstellende Künstlerin Dorothea Gronewold. Sie wurde 1963 in Wolfsburg geboren und ist als Floristenmeisterin  in den Senioreneinrichtungen der Firma Bahrke tätig. Dort lebt und vermittelt sie auch in ihrer täglichen Arbeit ihre künstlerische Vielfalt.  Formen, Strukturen und Bewegungen vor einem farblich abgestimmten Hintergrund zur Geltung zu bringen ist die Idee, die ihren Werken zugrunde liegt.  Dazu dient eine auf Keilramen gespannte Leinwand, die in den jeweils passenden Farben – Öl, Acryl, Dispersionsfarbe und Strukturpaste - bemalt wird. Die vorgesehenen Materialien werden darauf fixiert und gestalterisch ergänzt. Mittels schrauen, nageln, kleben, drahten und spachteln werden die ausgewählten Objekte dann zu dem Gesamtkunstwerk gestaltet.

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