Welt-Alzheimertag 21. September 2017

 

 

Infostände rund um den „Bus der Begegnungen“ in Hohenhameln auf dem Marktplatz

 

 

 

Die Alzheimer Krankheit ist die häufigste Ursache von Demenz

 

Was ist Demenz?

 

Welche Symptome weisen auf eine Demenz hin?

 

Welche Diagnosemöglichkeiten gibt es? Welche Untersuchungen werden vom Arzt durchgeführt?

 

Gibt es Therapiemöglichkeiten?

 

Wo bekommen Betroffene und Angehörige Hilfen?

 

 

 

Am Donnerstag, 21. September 2017 bieten geschulte Mitglieder der Generationenhilfe Börderegion e. V. Gelegenheit, in der Zeit von 10 bis 17 Uhr an einem Informationsstand Antworten auf diese und weiteren Ihrer persönlichen Fragen zu erhalten. Die Abschlussklasse Altenpflege der Hermann-Nohl-Schule Hildesheim wird mit unterschiedlichen Aktionen das Thema aufgreifen und verdeutlichen. Zusätzlich werden die ambulanten Pflegedienste ASB und PDH sowie Pflegenonstop über ihre Arbeit und Einsatzmöglichkeiten informieren.

 

Der Markttreff mit Frühstück wird in den „Bus der Begegnungen“ auf den Marktplatz verlagert und Sie erhalten neben fundierten Informationen dort Kaffee, Tee und Brötchen.

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"Hand in Hand Vereinsmobil"

 

 

 

Diesen Namen erhielt der VW-Bus der Generationenhilfe nun im Rahmen einer kleinen Feierstunde. Eingeladen waren die Spender und Unterstützer, die dazu beigetragen haben, dass das Fahrzeug angeschafft werden konnte. An den jährlichen Unterhaltungskosten beteiligen sich durch Spenden ortsansässige und der Vereinsarbeit verbundene Unternehmen, von denen die meisten mit ihrem Firmenlogo auf dem Vereinsfahrzeug zu sehen sind; diese fachkundig gestaltet von dem Vereinsmitglied Nicole Langer. Sie gab den ehrenamtlichen Fahrern des Busses den guten Rat mit auf den Weg: "Fahrt nicht schneller, als euer Schutzengel fliegen kann!"

 

Ein bedeutender Anspruch unseres Vereins kann nun realisiert werden: die Verbesserung der Mobilität unserer Mitglieder. Sie können sich zu den Veranstaltungen in der Begegnungsstätte in Hohenhameln abholen lassen oder gemeinsam Ausflüge und Besuche kultureller Veranstaltungen unternehmen. Hierfür stehen im Wechsel zehn ehrenamtliche geschulte Fahrer zur Verfügung. Wer den Begleitdienst mit dem Bus in Anspruch nehmen möchte, melde dies bitte rechtzeitig, mindestens einen Tag vorher, bei Mark Noller in unserer Telefonzentrale unter der Nummer 4851 an.

 

Aber nicht nur für unsere Mitglieder ist die mangelnde Mobilität ein großes Problem. Daher hat sich die Generationenhilfe bereit erklärt, nach der Einstellung der gemeindlichen Busfahrten zum Nulltarif ab dem 1. August 2017 Senioren aus den umliegenden Ortschaften mit dem Vereinsmobil im gewohnten Rhythmus nach Hohenhameln und zurück zu fahren. Ein Gemeindebus, wie irrtümlich in der PAZ geschrieben, wird der Vereinsbus allerdings trotzdem nicht, auch wenn die Gemeinde sich für diese Fahrten an den Kosten beteiligt.

 

 

 

Davon unabhängig wird selbstverständlich auch weiterhin die individuelle Begleitung der Mitglieder zum Beispiel zu Arztbesuchen oder zum Einkaufen in gewohnter Weise durch unsere Vereinsmitglieder in privaten Pkws durchgeführt. Auch hier sei noch einmal daran erinnert, dass die Wünsche rechtzeitig angemeldet werden sollen, damit die Einsätze der ehrenamtlichen Helfer geplant werden können, da der Generationenhilfeverein ja kein Dienstleistungsunternehmen ist.

 

AUF RÄDERN ZUM ESSEN -  „ Versorgung älterer Menschen in Kommunen sichern – ausgewo­gene Mahlzeiten ermöglichen“

 

Vertreter der Generationenhilfe Börderegion

nahmen an der Fachtagung in Berlin teil

 

 „Essen und Trinken hält Leib und Seele zusammen“. Dieses Sprichwort ergänzte Christian Schmidt,  Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft, in seinem Vortrag bei der Fachtagung der Deut­schen Initiative für gesunde Ernährung und mehr Bewegung am 9. März 2017 in Berlin mit den Worten: „Eine ausgewogene und gesunde Ernährung hält Leib und Seele zusammen.“ Franz Müntefering, Vorsit­zender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Seniorenorganisationen (BAGSO), betonte in seiner Rede besonders die Bedeutung des Essens in Gemeinschaft. Diese sozialen Kontakte sind neben der reinen Nahrungsaufnahme von ganz besonderer Bedeutung zur Erhaltung der Gesundheit. 

 

 Im Herbst 2016 hatte die BAGSO zu einer bundesweiten Startwoche „IN FORM-Mittagstisch für ältere Menschen“ aufgerufen. Ziel dieser Ak­tionswoche, die vom Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft finanziell unterstützt wurde, war es, die Angebotssituation von Mittagstischen mit ausgewogenen Mahlzeiten für älte­re Menschen zu verbessern. Denn gemeinsame Mittagsmahlzeiten tragen wesentlich zur sozialen Teil­habe bei, ermöglichen eine nährstoffreiche Ernährung und erhöhen damit das Wohlbefinden äl­terer Menschen. Zusätzlich sollte ein ansprechendes Rahmenprogramm angeboten werden.

 

 Diesem Aufruf ist das Team „Udos-Kochclub“ der Generationenhilfe mit fünf weiteren Helfern begeistert gefolgt und hat in der Woche vom 10. bis zum 15. Oktober in der Begegnungsstätte „Mittelpunkt“ täglich bis zu 33 Gästen ein abwechslungsrei­ches 3-Gänge-Menü serviert.  Das Rahmenprogramm umfasste gemeinsames Singen, Bewegungsübungen im Sitzen, Gedächtnistraining, einen Vortrag über die richtige Einnahme von Medikamenten, den Frau Frenzel von der St.-Laurentius-Apotheke hielt und ein Quiz.

 Bundesweit hatten sich 108 Initiativen an dem Projekt beteiligt, allerdings alle nur an einem Tag oder zweimal in der Startwoche ein Mittagstisch Angebot gemacht. Viele hatten die Speisen durch Caterer oder Restaurants herstellen lassen. Da war das fünftägige Angebot von „Hand in Hand“ schon etwas Besonderes und wird so auch in der Dokumentation der Startwoche vorgestellt.

Eingeladen zu der Fachtagung am 9. März waren Verantwortliche in der Kommunalver­waltung und in der Seniorenarbeit, Träger der Seniorenarbeit und andere Anbieter von Mittagsti­schen. Neben Fachvorträgen zur Bedeutung der gesunden Ernährung im Alter diente dieses Treffen dem Erfahrungsaustausch und der Ideensammlung, wie gemeinsame Mittagstisch Angebote initiiert wer­den und Senioren zu einer Teilnahme motiviert werden können. Als großes Problem wurde auch hier wieder die mangelnde Mobilität betagter Menschen genannt.  Wenn man nicht mehr selber Auto fahren kann führt dies gerade in den ländlichen Gemeinden zur Vereinsamung im Alter.

 

Die mangelnde Mobilität ist auch in unserer Gemeinde Hohenhameln eine Herausforderung, der die Generationenhilfe sich stellt. Für unsere Mitglieder aus den Ortsteilen ist es oft sehr schwierig bis unmöglich, die Angebote in der Begegnungsstätte wahrzunehmen. Die Mitgliederversammlung hat am 8. März entschieden, dass ein Vereinsbus mit 9 Sitzplätzen angeschafft werden soll. Über weitere Spenden zur Anschaffung des Busses würde sich der Verein sehr freuen. Dieses Fahrzeug kann dann in Zukunft die Besucher aus den Ortschaften nach Hohenhameln abholen. Denn nicht nur der gemeinsame Mittagstisch, der auch weiterhin montags im 14-tägigen Rhythmus besteht, sondern auch alle anderen Angebote im „Mittelpunkt“ sind für alle Bürger unserer Gemeinde einen Besuch wert.

 

das Koch- und Helferteam: v. l. Evelyn Kabisch, Hannelore Lahmann, Regina Wanke, Gisela und Wilhelm Grote, Wolfgang Spiekermann, Udo Kabisch, Walter Vollbaum

Franz Müntefering, Vorsitzender der BAGSO mit den Vertretern von Hand in Hand Wilhelm Grote, Franz Müntefering, Gisela Grote, Wolfgang Spiekermann (v. l.)

Christian Schmidt, Bundesminister für Ernährung und Landwirtschaft

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Montagebilder oder räumliche Collagen –  Werke der Künstlerin Dorothea Gronewold in der Begegnungsstätte „Mittelpunkt“ in Hohenhameln

„Die Natur und auch die Industrie bieten uns eine Vielfalt an Werkstoffen. Die Wirkung und Schönheit dieser Materialien wird of übersehen, da sie im Verborgenen liegen oder in der Masse nicht erkennbar sind“, sagt die ausstellende Künstlerin Dorothea Gronewold. Sie wurde 1963 in Wolfsburg geboren und ist als Floristenmeisterin  in den Senioreneinrichtungen der Firma Bahrke tätig. Dort lebt und vermittelt sie auch in ihrer täglichen Arbeit ihre künstlerische Vielfalt.  Formen, Strukturen und Bewegungen vor einem farblich abgestimmten Hintergrund zur Geltung zu bringen ist die Idee, die ihren Werken zugrunde liegt.  Dazu dient eine auf Keilramen gespannte Leinwand, die in den jeweils passenden Farben – Öl, Acryl, Dispersionsfarbe und Strukturpaste - bemalt wird. Die vorgesehenen Materialien werden darauf fixiert und gestalterisch ergänzt. Mittels schrauen, nageln, kleben, drahten und spachteln werden die ausgewählten Objekte dann zu dem Gesamtkunstwerk gestaltet.

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Fotowettbewerb "Vielfalt im Alter"

 

Die Sieger sind ermittelt

 

Die eingereichten Wettbewerbsbeiträge zeigen die unterschiedlichsten Facetten des Lebens im Alter. Von der Jury ausgewählt wurden drei Beispiele dieser Vielfalt: In der Familie, bei der Bewahrung alter Handwerkskunst und des traditionellen Liedguts als Chormitglieder. Diese prämierten Fotos machen deutlich, dass Vielfalt etwas mit Gemeinschaft zu tun hat mit Menschen, die einem am Herzen liegen, Personen, die die gleichen Interessen haben, mit denen man sich verbunden fühlt, mit denen man gemeinsame Aufgaben bewältigt, sei es ein Eisen zu schmieden oder Lieder einzuüben.

 

All dies sind Ziele, die unser Verein verfolgt. Bei unseren Aktivitäten unternehmen die unterschiedlichsten Personen etwas gemeinsam, pflegen die Geselligkeit, machen neue Erfahrungen, lernen Neues hinzu und bereichern ihr Leben im Alter.

 

Wir danken den Wettbewerbsteilnehmern und gratulieren den Gewinnern, deren Fotos hier zu sehen sind.

 

1. Platz - ohne Titel, eingereicht von Peter Klause

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2. Platz "Der Schmiedemeister Johannes (82) und Gerd Reimer (77) demonstrieren ihre alte Handwerkskunst" eingereicht von Jochen Krenz

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3. Platz "Der Chanty Chor Sarstedt" eingereicht von Rolf Kappei

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